USA Roadtrip – Arizona & Nevada

März 2016

3 Wochen Zeit, 1 Campervan und 4 Freunde mit dem Ziel die Westküste der USA zu erkunden.

Unser Ausgangspunkt war Las Vegas, eine verrückte Stadt. Mit dem Flugzeug flogen wir Nachts von New York nach Las Vegas. Mitten im Dunkeln sahen wir vom Flugzeugfenster aus plötzlich einen „hellen, erleuchteten Fleck“, Las Vegas. Mitten in der Wüste diese impulsive Stadt, die gefühlt nur aus dem Las Vegas Strip besteht. Nach ein paar Tagen Stadt samt Nachtleben mieteten wir uns einen Campervan. Für 3 Wochen sollte dieser unser neues Zuhause sein, obwohl es zu viert schon ein wenig eng war, lernten wir ihn sehr schnell zu schätzen. Die Vorteile unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln zu sein und seine Route spontan zu gestalten ist für mich eine der schönsten Arten zu Reisen.

Unser erstes Ziel war der Grand Canyon. Auf dem Weg dorthin kamen wir unerwartet an dem Hoover Dam vorbei, weshalb wir natürlich anhielten um uns diesen anzuschauen. Ein gewaltiges Gebilde, das einen Stopp definitiv wert ist und jedes Transformerherz höher schlagen lässt. Unsere erste Nacht verbrachten wir auf einem Parkplatz vor einem Hotel mitten im Nirgendwo umringt von Bergen und Schnee. Ja, während dieses Roadtrips erlebten wir so ziemlich alles Jahreszeiten, von Schnee über Hitze bis zu Regen.

Nach einem weiteren Tag auf der Straße erreichten wir morgens unser Ziel den Grand Canyon. Wir alle waren sprachlos. Ich hatte mir niemals vorgestellt, dass uns ein so atemberaubendes Naturwunder erwarten würde. Die Schlucht des Colorado die sich durch Arizona zieht lässt einen aus dem Staunen nicht mehr rauskommen. Nach einem kurzen Morgengruß an die Sonne und einem Frühstück mitten auf dem Parkplatz des Nationalparks machten wir uns bereit den Canyon zu erkunden. Nach unserer Entdeckungstour beschlossen direkt am Grand Canyon, am Abgrund, unsere Campingstühle aufzustellen und zu kochen.

Weiter ging es ins Death Valley, zum heißesten Ort der Erde? Endlose Wüstenlandschaft, Staub, Berge, Stille und HITZE! Ja heiß war es wirklich im Death Valley aber auch spannend diese doch so unterschiedliche Landschaft zu erkunden, von Sanddünen über Berge bis zu kleinen Salzwüsten.

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